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Magic Carpet Ride:
Unterwegs mit dem Rolls-Royce Cullinan

Nach langer Zeit des Corona-Lockdowns war ich kürzlich am Wochenende endlich wieder unterwegs – und zwar mit dem coolsten und luxuriösesten SUV am Markt: dem Cullinan von Rolls-Royce. Ein Wagen, der trotz seiner enormen Abmessungen (5,40 Meter lang bei 1,84 Meter Höhe) äußerst elegant wirkt. Wie groß er ist, wird einem erst bewusst, wenn man direkt am Auto steht. Besonders der riesige Kühlergrill mit der hohen Motorhaube haben mich nachdrücklich beeindruckt.



Im Inneren des Fahrzeuges, das man durch die Höhe und Größe der Fahrertür schon fast würdevoll betritt, umfängt einen sofort der Duft des Conolly-Leders. Wohin das Auge blickt, sieht und fühlt man die exklusiven und exquisiten Materialien, mit denen Rolls-Royce die Fahrgastzelle auskleidet. Das Fahrvergnügen beginnt in dem Moment, wo man den Startknopf drückt und nochmal kurz an die gut 400.000 Euro denkt, die Rolls-Royce für den grandiosen Cullinan aufruft.



Der Cullinan beflügelt

Kurz darauf schwebte ich mit „Flying Emily“ über die Fahrbahn, wobei ich hier bewusst „schweben“ sage, denn Unebenheiten, ob in der Stadt oder auf der Autobahn, waren quasi nicht zu spüren. Die 570 PS des Zwölfzylinders sind so leise unterwegs, dass man den Motor selbst bei forcierter Fahrweise auf der Autobahn kaum wahrnimmt. „Magic Carpet Ride“ nennt Rolls-Royce dieses Gefühl und das trifft es auf den Punkt. Dazu wirkt der hochaufragende Grill nicht nur auf mich respekteinflössend – auch die anderen Verkehrsteilnehmer machen respektvoll Platz, wenn „Emily“ im Rückspiegel auftaucht.



Allzu empfindlich gegenüber fremden Blicken sollte man nicht sein, wenn man mit einem Rolls-Royce unterwegs ist. Überall, wo wir mit dem Cullinan auftauchten, standen wir sofort im Mittelpunkt des Geschehens. Erstaunlicherweise kam aber kaum neidvolle Stimmung auf, im Gegenteil: Die Leute waren eher freundlich interessiert und respektvoll, sodass man sich schon fast wie ein kleiner Lord fühlen konnte. Besonders die gegenläufig angeschlagenen Türen erregten die Aufmerksamkeit der Umstehenden und jeder versuchte, einen Blick ins Innere zu erhaschen.



Ehrlicherweise muss ich erwähnen, dass es auf der Rückbank des Cullinan noch exklusiver zugeht als im Cockpit. Solch bequeme Sitze kennt man nur aus der Business-Klasse von Flugzeugen und wie dort steht einem auch hier ein Bildschirm mit eigener Anlage zur Verfügung. Da vergehen sicher auch lange Reisen wie im Flug…


Rolls_Royce_Cullinan_Ruecksitz
Nur Fliegen ist schöner: auf der Rückbank des Cullinan

Der Rolls-Royce Cullinan hat natürlich seinen Preis

Wenn es an diesem Wagen überhaupt etwas zu beklagen gibt, dann nur exorbitante Preis von über 400.000 Euro. Natürlich fährt man den Cullinan auch nicht mit 10 Litern, und die Bremsen haben bei schneller Gangart mit dem Koloss nicht immer leichtes Spiel. Dafür bin ich noch nie so entspannt mit einem Auto gereist! Man hat gar das Gefühl, über den Dingen zu schweben. Insofern wäre ich, könnte ich so viel Geld für ein Fahrzeug ausgeben, sofort dabei. Denn Gelände kann der Cullinan auch noch!


Photo By: Heidi Reutter

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