BRU'S – Alles für Männer

Grandiose Landschaft, feiner Wein:
Unterwegs im Douro-Tal

Dieses Jahr war ich wieder viel unterwegs – und ich liebe es! Zu den schönsten Entdeckungen 2019 gehört für mich eindeutig Portugal. Über Porto und die nördliche Küste des Landes habe ich ja schon berichtet… Was ich euch an dieser Stelle gerne noch ans Herz legen möchte, ist das Douro-Tal. Eine traumhaft schöne Landschaft, die 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und an deren Hängen der berühmte Portwein wächst.


Hier gedeihen die Portweine: die Hänge des Douro-Tals

Am besten startet man die Entdeckung des Douro-Tals in Porto. Auch bei meinem zweiten Besuch habe ich hier einiges erlebt, was ich noch nicht kannte. Empfehlenswert ist eine Stadttour mit den berühmten Tuk-Tuks, die man auch in Lissabon in weit größerer Zahl findet. Unsere Fahrerin hat ein atemberaubendes Tempo hingelegt, was die Tour zu einem kleinen Abenteuer gemacht hat…



Tuk Tuk & Francesinha in Porto


Danach brauchten wir unbedingt eine Stärkung… In Porto kann man ganz wunderbar essen, aber das typische Gericht, die „Francesinha“, hatte ich bis dato noch nicht probiert. Die „kleine Französin“ hat ein gewisser Daniel David Silva in den 1950er Jahren erfunden, nachdem er aus der Emigration in Belgien und Frankreich zurück nach Porto kam. Portos Top-Adresse für die Francesinha, das Restaurant Café Santiago, kredenzt bis heute einen üppig mit Schinken und Ei gefüllten und mit Pommes dekorierten Toast, der mit einer speziellen Sauce übergossen ist, dessen Rezept ein streng gehütetes Geheimnis ist.


Köstliche Kalorien-Bombe: die Spezialität Francesinha

Übernachtet haben wir im Hotel Porto Ribeira, das direkt am Ufer des Douro liegt und zur Gruppe der Vila Galé Hotels gehört – mit 34 Hotels (alle haben vier bis fünf Sterne) und fast 7.500 Zimmern Portugals zweitgrößte Hotelgruppe. Das Porto Ribeira ist ein kleines Hotel, in dem wir am Abend hervorragende lokale Spezialitäten gegessen haben…



Bootsfahrt auf dem Douro

Am nächsten Morgen ging die Reise weiter, und zwar auf einem traditionellen Rabelo-Boot, die einst den Wein von den Weingütern bis zur Mündung transportierten. Eine solche Flussfahrt auf dem Douro ist grandios, weil man gemütlich an den eindrucksvollen Landschaften des Tals vorbei schippert, auf dem Boot sowohl Frühstück als auch Mittagessen serviert bekommt (die Fahrt bis nach Regua dauert schließlich über sieben Stunden) und mit den Schleusen des Douros auch ein Stück weit ein Abenteuer erlebt.



Das perfekte Hotel für Weinliebhaber ist übrigens das Vila Galé Douro Vineyards, das im April diesen Jahres eröffnet hat. Die Lage des Hotels ist einzigartig: Es steht auf dem Gelände der uralten Quinta do Val Moreira inmitten des Weinanbaugebiets, das nicht nur die Trauben für die weltberühmten Portweine, sondern auch für die besten Tafelweine des Landes reifen lässt.



25 Hektar Rebfläche gehören zur Quinta, dazu kommen noch ein zwei Hektar großer Olivenhain und zweieinhalb Hektar mit Mandelbäumen – eine Oase für Genießer, insbesondere für Liebhaber portugiesischen Weine.



Übernachten inmitten der Weinberge

Das Hotel versteht sich als Agriturismo, aber das ist etwas untertrieben: Ich hatte eine hochmoderne Suite mit Blick auf die Weite der Weinberge, und das Essen war grandios. Das kleine, feine Hotel, das zum Zeitpunkt nur sieben Zimmer und Suiten hat, wird auf insgesamt 49 Zimmer erweitert werden. Um die ursprüngliche Atmosphäre zu erleben, wäre es ratsam zeitnah hinzufahren. Es ist dort auch im Spätherbst sehr idyllisch.



Wir hatten das Privileg, auch ein paar Stunden bei der Weinernte mitmachen zu dürfen, was eine große Freude war. Jedenfalls die erste halbe Stunde, bis dann der Rücken anfing zu schmerzen, weil man sich ja ständig bücken musste. Im Anschluss durften wir die Trauben der Val Moreira Weine auf traditionelle Weise mit den Füßen bearbeiten – sehr spaßig!



Von den Strapazen der Weinlese können sich die Gäste des Vila Galé Douro Vineyards übrigens perfekt im Nachbar-Hotel Vila Galé Collection Douro in Regua erholen, das einen SPA hat, in dem man auch Wein-Massagen bekommen kann, die die Haut schön weich machen und die verspannten Muskeln lockern. Ja, Wein hat viele schöne Seiten…



Wer weiter eintauchen möchte in die Welt der portugiesischen Weine, insbesondere in die Geschichte des Portweins, dem sei an dieser Stelle ein Besuch des Museo do Douro empfohlen, das über die berühmte Weinregion anschaulich und spannend informiert. Also, nichts wie hin ins Douro-Tal!



Übrigens: Am besten fliegt man mit der portugiesischen Airline TAP, die seit diesem Jahr zum Beispiel von München aus auch Direktflüge nach Porto anbietet.

*Pressereise/ in Zusammenarbeit mit Pura Communications

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