Am 14. Februar ist Valentinstag – ein Tag, an dem wir wieder die Liebe feiern (was wir eigentlich das ganze Jahr machen sollten). Insofern kommt die neue Komödie von Marc Rothemund („Sophie Scholl“, „Dieses bescheuerte Herz“), die am 26. Februar 2026 in den Kinos startet, genau richtig. In den Hauptrollen von „Ein fast perfekter Antrag“ glänzen Heiner Lauterbach und Iris Berben, deren Wege sich nach Jahrzehnten wieder kreuzen.

„Ein fast perfekter Antrag“ – darum geht’s
Die Leben der beiden könnte verschiedener nicht sein: Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und diese akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensbejahende, freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das exakte Gegenteil des altmodischen, höchst akkuraten Walter.

Es ist es zu spät für etwas Neues?
Das Desinteresse von Alice weckt natürlich den Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs, außerdem will er es diesmal besser machen. Alice denkt gar nicht daran, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben; Beziehungen sind ihr viel zu anstrengend. Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, schreibt sich zu Alices Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen.
„Ich bin im letzten Drittel meines Lebens, deswegen dachte ich, den Faden wieder aufzunehmen und zu heiraten.“
Walter Adler

Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommilitoninnen: Die Welt hat sich verändert – umso wichtiger ist es, offen zu bleiben und Verständnis für einander aufzubringen, so verschieden man auch sein mag!
„Ein fast perfekter Antrag“ hat den Finger am Puls der Zeit und erzählt mit Witz und Leichtigkeit eine erfrischende Liebesgeschichte über die zweite Liebe im Leben.

Ruhestand = Unruhezustand
Tatsächlich greift der kurzweilige Film auch einen gesellschaftlichen Trend auf: Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, sich im Ruhestand neue Fähigkeiten anzueignen oder nochmal zu studieren. Dieses späte Lernen ist nicht nur bereichernd, sondern trägt nachweislich dazu bei, geistig aktiv, mental stabil und langfristig gesund zu bleiben. Der Ruhestand wird also längst nicht mehr als Rückzug, sondern als Möglichkeit verstanden, die zweite Lebenshälfte bewusst zu gestalten. Hier könnt ihr den Trailer anschauen!
Mehr Filmempfehlungen findet ihr hier!