Einer der Höhepunkte im jüngst vergangenen Jahr war meine Reise nach Qatar, über die ich ja bereits geschrieben habe. Das kleine, steinreiche Emirat war für mich eine Entdeckung, weil hier unabdingbarer Zukunftswillen, unfassbarer Reichtum und gelebte Tradition eine spannende Symbiose bilden. Sehr gut lässt sich das an der Hauptstadt Doha festmachen, deren Lichter in der Dunkelheit fast so eindrucksvoll funkeln wie die im Big Apple.

1001 Nacht live
Am Abend an Bord einer arabischen Dhau, einem traditionellen, hölzernen Segelschiff, gemütlich durch die Bucht von Doha zu schippern, ist ein besonderes Erlebnis. Und danach? Da solltet ihr unbedingt in den Soukh Waqif gleich nebenan! Hier wurden die alten Häuser sorgfältig wieder instand gesetzt; manche von ihnen hat man in super schöne Boutique Hotels verwandelt.

Dabei ist es den Architekten gelungen, den typischen Esprit eines orientalischen Marktes zu erhalten. Man fühlt sich wie in Tausendundeiner Nacht, wenn man durch die Gasse der Falken-Händler bummelt oder sich die wunderschönen Araber-Pferde im Stallbereich des Soukhs anschaut. Ein arabischer Traum!

Yoga auf dem Hubschrauber-Landeplatz
Die moderne Seite von Doha gab es für mich bereits am nächsten Morgen zu bestaunen und zwar nicht von irgendwo, sondern von der Hubschrauber-Plattform des Shangri-La Hotels. Dort fanden wir uns ein, um in luftiger Höhe Yoga zu machen, was sonst… Alleine der Ausblick ist die Yoga Session wert und wer glaubt, bei Yoga nicht schwitzen zu müssen, wird hier eines Besseren belehrt. Kein Wunder bei 30 Grad schon am Morgen. Trotzdem unbedingt ausprobieren!

Chillen am Pool
Bevor es auf eine Paddeltour durch die Mangroven ging, konnten wir noch ein bisschen am Pool des St. Regis Hotels relaxen. Das 5-Sterne Haus bietet neben seinem typisch amerikanischen Luxus einen riesigen Pool und für die Meer-Liebhaber einen eigenen Strandabschnitt.

Abenteuer Mangroven
Viel zu schnell saßen wir wieder im Auto und fuhren beinahe eine Stunde nach Norden, um dort die Mangrovenwälder zu erkunden. Die Paddelei war ziemlich anstrengend, aber dafür entdeckten wir durch eine tolle, unberührte Natur. Nur das Auffliegen eines Reihers störte von Zeit zu Zeit den leisen Schlag des Paddels. Eine angenehme Abwechslung zum lauten Treiben der Grossstadt Doha…

Kulinarische Spitzenklasse
Apropos Essen: In Doha findet man so ziemlich alles an Küche, was in der Welt Rang und Namen hat. Im MIA kocht Alain Ducasse, Jean-Georges Vongerichten bringt die New Yorker Küche nach Qatar; es gibt sogar ein Nobu und Indisch kann man auf Sterne-Niveau genießen. Wir haben uns für Gordon Ramsay’s Restaurant im St. Regis entschieden – eine gute Wahl.

Ihr seht, vieles ist möglich in dem Wüstenstaat, nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Noch wird an jeder Ecke gebaut, um Qatar noch ein bisschen perfekter zu machen, wenn in vier Jahren die Welt zur Fußball Weltmeisterschaft auf den kleinen Staat der arabischen Halbinsel schauen wird.

Ich bin schon gespannt, wie sich Qatar bis dahin verändern wird. Vielleicht schaue ich das nochmal vorbei, um zu checken, was so alles entstanden ist.

Die Mischung aus Hightech und 1001 Nacht übt jedenfalls eine ganz eigene Faszination aus. Mein Tipp: Wartet nicht zu lange mit eurer Reise, denn noch ist Qatar nicht überlaufen…
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