Es gibt Orte, die scheinen die Zeit nicht aufzuhalten – sondern sie stilvoll miteinander zu verweben. Engelberg ist so ein Ort. Eingebettet in die dramatische Bergwelt der Zentralschweiz, erzählt das traditionsreiche Bergdorf von seiner glanzvollen Vergangenheit und blickt zugleich selbstbewusst nach vorn. Zwischen dem frisch renovierten Kempinski Palace Engelberg und der visionären Architektur des geplanten Titlis Tower spannt sich ein Bogen, der Tradition und Zukunft spektakulär verbindet.

Kempinski Palace Engelberg in neuem Glanz
Wer das Kempinski Palace Engelberg betritt, spürt sofort den Geist der Belle Époque. Hohe Decken, Kronleuchter, historische Details – und doch wirkt nichts verstaubt. Nach aufwendiger Renovierung präsentiert sich das Grandhotel als elegante Hommage an die Zeit, als Engelberg zum Sehnsuchtsort europäischer Reisender wurde.

Heute trifft alpiner Chic auf internationalen Komfort: Spa mit Bergblick, moderne Kulinarik und ein Service, der Schweizer Präzision mit herzlicher Gastfreundschaft vereint. Es ist dieser Mix aus Geschichte und Gegenwart, der Engelberg wieder zu einem Ort macht, an dem man nicht nur übernachtet, sondern residiert.
Rasant – mit olympischem Feuer
Doch Engelberg wäre nicht Engelberg ohne sein sportliches Herz. Hoch oben am Titlis, wo Gletscher und Panorama aufeinandertreffen, beginnt das Abenteuer.



Unsere Reise nahm dort Fahrt auf – wortwörtlich. Gemeinsam mit Olympiasiegerin Dominique Gisin ging es auf eine rasante Abfahrt. Mit einer Skirennfahrerin die Piste hinunterzufahren, ist mehr als ein sportliches Erlebnis – es ist eine Lektion!

Auch wenn ihre aktive Zeit schon ein wenig hinter ihr liegt, zeigt sie einem schon bei den ersten Schwüngen, was alles mit zwei Skiern machbar ist, und das mit einer unfassbaren Leichtigkeit.
Fondue und Schlitten auf der Fürenalp
Nach so viel Adrenalin folgt die andere Seite der Schweiz: Gemütlichkeit.
Auf der Fürenalp wartete ein Erlebnis, das klischeehaft klingt – und genau deshalb perfekt ist: ein Fondue-Schlittli.

Das Bergrestaurant hat schon alles vorbereitet, Käse-Mischung, Wein, Topf und Brenner sind bereits auf den Schlitten geschnallt. Jetzt heisst es noch seinen speziellen Platz inmitten der Bergwelt zu finden und schon gehts los: Fix den Brenner angezündet und kurz darauf kocht der Käse im Topf, Brotstücke werden eingetaucht, Gläser mit Weißwein klingen aneinander.
Engelberg beweist, dass wahre Größe nicht im Entweder-oder liegt, sondern im Sowohl-als-auch. Belle Époque und Zukunftsvision. Adrenalin und Achtsamkeit. Tradition und Transformation.
Wärme von innen, Kälte von außen – ein Kontrast, der die Schweiz so unverwechselbar macht.

Der Blick nach vorn: Titlis Tower
Während Engelberg seine Tradition pflegt, denkt es zugleich groß. Der geplante Titlis Tower – eine moderne, architektonische Landmarke auf dem Gipfel – soll Besucher künftig mit spektakulären Ausblicken und einer neuen Erlebnisdimension empfangen.

Wo einst hochalpine Bergsteiger unterwegs waren, entsteht ein Symbol für nachhaltigen, zukunftsorientierten Tourismus. Die Vision der weltbekannten Architekten Herzog & de Meuron dabei: Naturerlebnis, Innovation und Design in Einklang zu bringen – ohne die alpine Identität zu verlieren.

Im Mai 2026 ist es dann soweit, der Titlis Tower öffnet auf 3.000 m seine Pforten mit einer Terrasse auf der man die halbe Schweiz überblicken kann, einem Restaurant, das mit erstklassiger Gastronomie versucht von der unglaublichen Aussicht abzulenken sowie einer Rolex Lodge, in der die Schweizer Ausnahmeuhren mit den Gipfeln um die Wette strahlen.
Die Schweiz – in ihrer schönsten Form
Unsere Reise nach Engelberg/Titlis war ein Kaleidoskop dessen, was man von der Schweiz erwartet – und doch überraschte sie immer wieder aufs Neue:
Historische Eleganz im Grandhotel.
Olympische Dynamik auf der Piste.
Käsefondue inmitten der grandiosen Bergwelt.
Und mit dem Titlis Tower ein architektonischer Blick in die Zukunft.