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Tradition trifft Moderne: das neue Qatar

Steigt man in Doha, der Hauptstadt von Qatar, aus dem Flieger, rennen beinahe alle Passagiere in den Transit Bereich für Weiterflüge. Die wenigsten bleiben in dem Wüstenstaat und genießen dort ihren Urlaub. Warum? Gibt es hier nichts zu sehen? Gibt es hier keine tollen Hotels, keine schönen Strände? Genau das wollte ich herausfinden und so war ich einer der wenigen, die sich im Rahmen einer Pressereise Richtung Einreise Qatar bewegten. Soviel schon mal vorweg: Top-Hotels und lange, einsame Strände habe ich hier zur Genüge gefunden. Aber erstmal der Reihe nach!
Mondrian Doha

Farben wohin man sieht .. das Mondrian Doha

Unser Hotel, das Mondrian Doha, liegt auf der künstlich aufgeschütteten Halbinsel The Pearl. Auf ihr reiht sich ein Hochhaus an das andere, alles ist hell beleuchtet in den wildesten Farben. Gerade in der Nacht ein berauschender Anblick. Innen durfte sich der weltbekannte Designer Marcel Wanders austoben, der ja für sein farbenprächtiges Design bekannt ist. Cooler Sound überall, das Mondrian könnte genauso gut auch in Ibiza stehen. Für uns gab es aber kein Nightlife, da schon frühmorgens unsere Sightseeingtour auf dem Programm stand.

MIA Qatar

eindrucksvolle Architektur – das MIA von I.M. Pei

Zuerst besichtigten wir das wunderbare Museum of Islamic Art, kurz MIA. Der Stararchitekt I.M. Pei hat damit der islamischen Kunst ein grandioses Denkmal gesetzt, das nur so nebenbei auch einen atemberaubenden Blick auf die Skyline der Stadt bietet.
Ausblick vom MIA

Der Blick vom MIA auf die Skyline von Doha ist grandios!

Trotz der Aussicht machten wir uns auf Richtung Süden, um die Wüste zu entdecken. Genauer gesagt waren wir auf dem Weg zu einem Wüstencamp, wo wir unseren Lunch nehmen wollten. Unsere Fahrer haben sich erstmal beim Dunebashing ausgetobt, bevor wir das Zeltlager direkt am Binnenmeer Chaur al-Udaid erreichten.
Am Binnenmeer Chaur al-Udaid

Unberührte Natur direkt am Wasser – das Binnenmeer Chaur al-Udiad

Hier waren die Zelte allesamt klimatisiert, kein Wunder bei 40 Grad draußen. Das Bad im Meer, auf das ich mich schon den ganzen Tag freute, musste leider ausfallen, da ein Sandsturm aufzog und das auch noch unglaublich schnell.
Sturm zieht auf am Chaur al-Udaid

Sturm zieht auf am Chaur al-Udaid

Nach dem folgenden Blindflug durch die Wüste war ich ziemlich froh, zum Abendessen wieder an der Corniche in Doha zu sein. Das libanesische Essen war auch jede Reise wert, zumal auch vor unseren Augen die beleuchtete Skyline in immer neuen Farben leuchtete.
Doha´s Skyline bei Nacht

What a view! Doha´s Skyline bei Nacht

Schon am nächsten Tag bekamen wir widerlegt, dass man in arabischen Ländern nur Strand und Meer kann. Da es selbst im Oktober mittags unglaublich heiß wird, mussten wir wieder früh raus, um das Training der Rennkamele zu sehen. Wer in Qatar etwas erleben will, sollte entweder früh aufstehen oder seine Aktivitäten in den Abend legen.
Auf der Kamelrennbahn

Frühmorgens auf der Kamelrennbahn

Die Kamele und ihre Reiter waren allerdings noch früher wach, sodass wir nur das Auslaufen zu sehen bekamen. Trotzdem stand das Termometer schon frühmorgens auf über 30 Grad und wir hatten nicht mal Sommer.
Kamelrennbahn

Training ist vorbei .. auch Kamele brauchen Pause

Kein Problem, stand doch gleich danach ein Besuch des privaten Museums von Sheikh Faisal auf dem Programm. Hier waren die Räume, wie in arabischen Ländern üblich, gleich auf Kühlschrank-Temperaturen runtergekühlt.
Privatmuseum Sheikh Faisal

Privatmuseum Sheikh Faisal

Angelegt wie ein arabisches Fort finden sich hier ein schier unüberschaubare Vielfalt an Exponaten seiner privaten Sammlung. In einem Seitengebäude finden sich allein über 600 Fahrzeuge des Scheichs. Unglaublich!
Privatmuseum Sheikh Faisal

Privatmuseum Sheikh Faisal

Seid gespannt auf Teil 2 der Reportage, wo ich noch etliche Überraschungen für euch parat habe.

*Pressereise
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Photo By: Bru

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