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Mechanische Wunderwerke:
Uhren von MB&F


Rolex natürlich, aber auch Audemar Piguet oder Patek Philippe sind die großen Namen für exklusive, wertvolle Uhren. Aber neben diesen allseits bekannten Uhrenschmieden gibt es auch sehr viel kleinere Manufakturen, die zwar weniger bekannt, aber nicht minder herausragende Zeitmesser bauen. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen: das Schweizer Label MB&F von Maximilian Büsser & Friends.


Meisterwerke der Uhrmacherei: die Legacy Machine Split Escapement Green

Uhrmacherkunst & Handarbeit

In der Genfer Werkstatt werden noch in Handarbeit Meisterwerke der Uhrmacherkunst gefertigt, die ich eher als mechanische Wunderwerke denn als Zeitmesser bezeichnen würde. Bei der Legacy Machine Split Escapement Green, dem jüngsten Derivat der gleichnamigen Kollektion, ist das Tourbillon freischwingend aufgehängt und bewegt sich unablässig auf und ab. Diese beinahe hypnotische Bewegung fasziniert dermaßen, dass man von den wunderbaren anderen Details fast nichts mehr mitbekommt…



Das je nach Lichteinfall mal in Grün, mal in Blau strahlende Zifferblatt mit CVD-Beschichtung ist für sich schon der Wahnsinn und passt perfekt zu dem Titan-Body der Uhr. Selten habe ich eine Uhr gesehen, die vom Boden her betrachtet genauso schön ist wie vom Zifferblatt her – die Legacy Machine gehört definitv dazu!


Faszinosum: der raffinierte Boden der Uhr

Diese unglaubliche Mechanik in Kombination mit den wertvollen Materialien rechtfertigen auch den Preis von rund 80.000 Euro, zumal sie auch auf nur 33 (!) Stück limitiert ist.


HM7 Aquapod Red: Die Form erinnert an eine Qualle

Die Natur als Vorbild: HM7 Aquapod

Ein noch gewagteres, extremeres Stück Uhrengeschichte haben MB&F mit der HM7 Aquapod geschrieben. Während andere Hersteller sich bemühen, ihre Uhren immer dünner zu machen, baut die Aquapod mit ihrem Werk sozusagen vertikal unter dem kuppelartigem Saphirglas auf. Wie eine Qualle sieht sie aus und wie diese ist sie beinahe komplett transparent. Durch die dunkel gefärbte Trägerstruktur scheint alles um den Tourbillon herumzuschweben.


Tiefblau leuchtet die Aquapod bei Nacht

Aquapod für 170.000 Euro

Trotzdem ist die Zeit an den Ringen nach kleiner Eingewöhnung perfekt abzulesen und zeigt im Dunkelheit einen irre futuristischen Look. Wie die designgebenden Quallen ist auch die Aquapod absolut konzentrisch aufgebaut. Wer sich so eine Qualle oder besser gesagt ihr mechanisches Gegenstück ums Handgelenk legen will, sollte schon mal 170.000 Euro bereit halten. Denn soviel kostet leider dieses Wunderwerk aus Platin für auf 25 glückliche Kunden.



Als Eyecatcher funktioniert sie jedenfalls grandios; die tiefrote Farbe zieht alle Blicke magisch an. Und die Mechanik gibt sicher viel Raum für Diskussionen, nicht nur unter Uhren-Afficionados. Ich jedenfalls bin schon gespannt, welches neue Wunderwerk aus dem Labor vom MB&F als nächstes vorgestellt wird. Wird auf jeden Fall krass, soviel ist sicher.

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