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Rasanter Vergleich:
Porsche F-Modell vs. neuer 911

Wann immer es einen Aufschrei in der Welt der Petrolheads gibt, weiß man: Porsche bringt wieder ein neues Modell des 911 auf den Markt! Was liegt da näher, als die mittlerweile achte Generation mit einem der schönsten Porsche aller Zeiten, dem F-Modell, zu vergleichen? Aber ist das überhaupt fair? Aber klar! Denn was alle bisher erschienenen Modelle eint, ist der Fahrspass.



Auch werden alle 911er in guter LeMans-Manier links gestartet, so auch der neue 992. Allerdings wird dazu kein Schlüssel mehr benötigt: Ein Dreh an dem Schalter links neben dem Lenkrad reicht, der 911er öffnet seine Türen jetzt schlüssellos. Wo wir schon im Innenraum sind: Nur der Drehzahlmesser ist noch analog, der Rest des klassischen Cockpits wird digital angezeigt. Das stört sicher den einen oder anderen Puristen, für mich ist das nur einen Klassiker in die Neuzeit geholt.



Gut gefallen mir auch der Rest des neugestalteten Armaturenbretts. Der untere Teil erinnert erinnert mich sehr an die Prall-Leiste des F-Modells genauso wie die wenigen, aber haptisch genialen Schalter. Trotzdem bietet er auf dem knapp 11 Zoll großen Touchscreen jeden Komfort und alle Infos, die man sich heute von einem modernen Wagen erwartet.


Porsche 911 Targa Anzeigen
Die Instrumente des 911 Targa sind Klassiker

Überhaupt zeigt sich der 992 super luxuriös mit all dem Leder und Alcantara. Kein Vergleich zum eher spartanischen Cockpit des F-Modells aus dem Jahr 1973, das mehr an einen Rennwagen als an ein Luxusauto erinnert…



An einen Rennwagen erinnert der „Neue“, sobald man den Motor anlässt und losfährt. Hat man die Stadt hinter sich gelassen und gibt ihm die Sporen, drücken einen die 450 PS dermaßen in den Sitz, dass es einem die Nackenhaare aufstellt. Solch eine Beschleunigung ist von den 130 PS des F-Modells verständlicherweise nicht zu erwarten, er zieht aber gerade bei hohen Drehzahlen noch gut ab trotz seiner 45 Jahre auf dem Buckel.



Am meisten Spaß machen aber mit ihm immer noch die Kurven. Man hat das Gefühl, dafür und nur dafür wurde er gebaut. Doch hier lässt sich auch der 992 nicht lumpen. Mit der mitlenkenden Hinterachse lassen sich Kurvengeschwindigkeiten erreichen, die jeder Beschreibung spotten. Er ist und bleibt einfach ein reinrassiger Sportwagen.



Er kann einfach alles um eine Spur besser als seine Vorgänger, vor allem auf der Autobahn zeigt er seine neuen Qualitäten. Fühlte sich der Vorbau bei hohen Geschwindigkeiten früher etwas zu leicht an, ist davon beim neuesten 911er überhaupt nichts mehr zu spüren. Er ist Sportwagen und Grand Tourismo zugleich.



Doch jetzt zu dem, was Porsche schon immer so besonders gemacht hat, das Design! Die gute Nachricht ist, der 992 zeigt noch immer die typischen Merkmale des Elfers, auch wenn sie nicht mehr so wunderbar geschwungen sind wie beim F-Modell. Er ist hinten sehr viel breiter geworden, mir gefallen aber die ausgestellten Kotflügel und das breite Hinterteil mit der durchgehenden Leuchtleiste. 


Porsche 992 Carrera Leuchtleiste
Typisch für dien 992: die durchgehende Leuchtleiste

Erstmals hat Porsche zwei unterschiedliche Felgengrössen am 911er verbaut, die 20 Zöller vorne und 21 Zöller hinten lassen den Wagen satt auf der Straße liegen. Er sieht schon im Stand unglaublich schnell aus. Daneben wirkt das F-Modell zierlich und schlank, aber nichtsdestotrotz sportlich.


Porsche 911 Targa 992
Die Qual der Wahl: neue Technik oder altes Design?

Nicht ohne Grund ist er die Basis für eine mittlerweile 50 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte. Ich liebe einfach meinen Oldtimer! Auch wenn der neue 992 alles besser kann als der „Alte“ – in Sachen Sympathie schlägt ihn das F-Modell um Längen.







*Werbung/ in rasanter Zusammenarbeit mit Porsche AG

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