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We feed the visitor: Expo 2015

Die Weltausstellung – was für ein Name, was für eine Vergangenheit! Wahrzeichen wie der Eiffelturm in Paris oder das Atomium in Brüssel wurden für sie erschaffen. Stets wurden dem stauendem Publikum Neuigkeiten präsentiert; im Zeitalter des Internets ist das natürlich nicht mehr so einfach. Aber dennoch erwartet man – oder zumindest ich – etwas Außergewöhnliches.

Der Baum des Lebens auf der Expo

Der Baum des Lebens auf der Expo

Dem war allerdings nicht so… Kein Ballon über dem Gelände, der ein perfekt funktionierendes Internet bietet, keine fliegenden Drohnen, die Päckchen zustellen oder sonstiger Gimmick. Schade! Hätte wohl nicht zum Motto der diesjährigen Expo, „We feed the World“, wobei das Motto „We feed the Visitors!“ treffender gewesen wäre.

Food, Food, Food: Auf der Expo dreht sich alles ums Essen

Food, Food, Food: Auf der Expo dreht sich alles ums Essen

Denn in den meisten Pavillons schien die Ausrichtung eher die zu sein, das Publikum mit landestypischen Gerichten zu versorgen, als die Ernährungsprobleme der Ärmsten der Armen zu bekämpfen.

Der franzsöische Pavillon

Der franzsöische Pavillon

Natürlich war alles sehr schön gemacht. Viele der Pavillons waren wirklich hervorragend in Szene gesetzt. Aber so wirklich Außergewöhnlich war kaum einer. Da half es auch nicht, dass man zum Beispiel am amerikanischen Exponat von Obama persönlich (natürlich auf Videoscreen) begrüßt wurde.

Der deutsche Pavillon überzeugt als einer der wenigen mit Innovation

Der deutsche Pavillon überzeugt als einer der wenigen mit Innovation

Doch zurück zu den einzelnen Ländern. Am besten hat mir der deutsche Pavillon gefallen. Erstens werden hier neue Techniken und Entwicklungen vorgestellt, die ich so bei keinem anderen Land gesehen habe.

Tipps und Ideen im deutschen Pavillon

Tipps und Ideen im deutschen Pavillon

Zum anderen werden auch Probleme einer gesunden Ernährung in der Stadt angesprochen und Lösungsansätze aufgezeigt. Schön ist auch die Dachterrasse, auf der zu später Stunde DJs auflegen.

Der österreichische Pavillon ist ein kühler Wald

Der österreichische Pavillon ist ein kühler Wald

Sehr gelungen ist auch die österreichische Ausstellung. Hier wurde gleich ein kompletter Bergwald aufgebaut, der sich sozusagen selbst versorgt mit Solarpanels und so. Bei gut 35 Grad tat die Kühle des Waldes, verstärkt durch die verschwenderisch aufgebauten Nebelmaschinen, enorm gut, doch inwieweit so die Ernährung der Zukunft gesichert werden soll, war mir zumindest ein Rätsel.

Der englische Paviilon überzeugt mit Bienenkorb-Architektur

Der englische Paviilon überzeugt mit Bienenkorb-Architektur

Wunderbar angelegt sind auch der UK-Pavillon mit den englischen Wiesen sowie das an Sanddünen erinnernde Gebäude der Vereinigten Arabischen Emirate. Interessant war aber bei diesen und auch allen anderen Ländern, wie sie sich gerne darstellen wollen, unterstützt durch das imposante architektonische Design.

Der Pavillon der Arabischen Emirate erinnert an Dünen

Der Pavillon der Arabischen Emirate erinnert an Dünen

Bei manchen Ländern ging das gründlich daneben. Außerdem erwartet man im Jahre 2015 auch ein Konzept zur späteren Nutzung oder einem Recycling der Gebäude. Doch noch scheint die zukünftige Verwendung des Geländes weder geklärt noch die Finanzierung gesichert.

Leckeres Essen, made in Chile!

Leckeres Essen, made in Chile!

Wie schon gesagt, ist die Ernährung das Hauptthema und zwar das der Besucher. Beinahe jeder Pavillon bietet landestypische Leckereien, so dass man sich durch alle Länder dieser Erde essen kann. Wir waren im chilenischen Haus, denn chilenisches Essen war für uns eine neue Erfahrung. Sehr, sehr gut!

Wohin? Es gibt viel zu sehen auf der Expo

Wohin? Es gibt viel zu sehen auf der Expo

Schneller als gedacht verflog die Zeit. Wer jede Ausstellung sehen will, wird dies kaum auf einen Tag schaffen, auch wenn die Expo bis 22 Uhr geöffnet hat. Zumal die Wartezeiten bei den gehypten Pavillons auch eine gute Stunde betragen können.

Ganz schön ermüdend: die Expo 2015

Ganz schön ermüdend: die Expo 2015

Mein Tipp für euch: Mal abends mit einem verbilligten Ticket rausfahren, die Atmosphäre mitnehmen und das eine oder andere essen bei gutem Sound. Das ist ein guter Plan. Den ganzen Tag für 39 Euro pro Ticket auf dem Gelände zu verbringen, ist keiner.

BRU'S war für euch auf der EXPO

BRU’S war für euch auf der EXPO

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Photo By: Bru

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