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Mal schnell die Welt retten:
„100 Tage Ozeane“

Was haben wir früher die Geschichten von Jacques Cousteau und anderen Entdeckern verschlungen! Und wie sehr haben wir ihre Dokumentationen geliebt! Heute, wo keine weißen Flecken mehr auf der Karte verzeichnet sind, wo selbst in den exotischsten Destinationen der Tourismus Einzug gehalten hat, ist das vorbei. Umso wichtiger ist es, die Schönheit der Welt ins Visier der Öffentlichkeit zu rücken, zumal sie in weiten Teilen bedroht ist.

York mit seiner Leica-Unterwasserkamera an Bord der Meeresschutz-Organisation Sea Shepherd bei ihren Einsätzen auf hoher See.

York mit seiner Leica-Unterwasserkamera an Bord der Meeresschutz-Organisation Sea Shepherd bei ihren Einsätzen auf hoher See.

Mein Freund York Hovest ist einer, der ohne Scheu vor Risiken und ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit versucht, Missstände auf unserem Planeten aufdeckt. Bei seinen bisherigen Aktionen hat der Münchner Fotograf Tibet und Amazonien in einem Bildband vorgestellt. Auf seiner neuesten Expedition „100 Days of Oceans – Heroes of the Sea“ porträtiert er die Weltmeere – allerdings nicht so, wie es unzählige Fotografen vor ihm gemacht haben…

Patrouille auf der Grenze zwischen Kongo und Gabun. Beim Kampf gegen die illegalen Fangflotten helfen Marinesoldaten.

Patrouille auf der Grenze zwischen Kongo und Gabun; beim Kampf gegen die illegalen Fangflotten helfen Marinesoldaten.

Nein, York will aufrütteln und zeigen, dass dieses fragile Ökosystem gefährdet ist – nämlich durch uns Menschen. Dabei ist es nur ein kleiner Teil seines Projekts, die Katastrophen, die sich tagtäglich auf den Weltmeeren abspielen, aufzuzeigen. Hauptsächlich will er in seiner geplanten Dokumentation Menschen porträtieren, die sich darum kümmern, dass es den Ozeanen und ihren Bewohnern wieder besser geht;  die zum Beispiel illegaler Fischerei und dem Plastikmüll den Kampf ansagen.

Zerstörte Korallenriffe

Zerstörte Korallenriffe

Dazu reist York von den kalten Gewässern der Polarmeere bis zu den tropischen Destinationen, die wir so gerne bereisen. Überall steckt hinter dem schönen Schein oftmals eine große Bedrohung für das Ökosystem. Dagegen kämpfen Menschen wie York und Umwelt-Organisationen an – damit auch noch unsere Kinder und Kindeskinder die Traumstrände so vorfinden, wie wir sie erleben dürfen.

Der paradiesische Schein trügt: Auch am versteckten Strand Nui Beach wird ständig Plastikmüll angeschwemmt.

Der paradiesische Schein trügt: Auch am versteckten Strand Nui Beach wird ständig Plastikmüll angeschwemmt.

Ihr könnt euch denken, dass so ein filmisches Mammut-Projekt viel Geld verschlingt. Und York finanziert sich immer noch selbst. Nicht, weil er reich werden, sondern weil er seine Unabhängigkeit wahren will. Ich sollte an dieser Stelle nicht verhehlen, dass viele Firmen aufgrund ihrer finanziellen Verflechtungen es vermeiden, ökologisch kritische Projekte zu finanzieren. Geld regiert bekanntlich die Welt…

Der industrielle Fischfang sowie illegale Fangflotten in Westafrika sind ein wachsendes Problem. Durch den weltweiten Konsum an Tunfisch werden Wale, Delfine und Haie den Tod zum Beifang - und sterben.

Der industrielle Fischfang und illegale Fangflotten in Westafrika sind ein wachsendes Problem. Durch den weltweiten Thunfisch-Konsum werden Wale, Delfine und Haie zum Beifang – und sterben.

Sei’s drum: Auf Kickstarter sucht York dringend Unterstützer – vielleicht habt ihr fürs neue Jahr ja gute Vorsätze gefasst und wollt für dieses ambitionierte Projekt spenden. Der Schutz der Meere sollte uns allen am Herzen liegen.

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