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Gemeinsam tafeln: Miss Violet’s Supperclub

Gestern waren es Pop-up-Restaurants, heute sind es Supperclubs – auch gastronomisch ist alles im Fluss; man versucht, sich ständig neu zu erfinden und Trends zu setzen. Essen soll ein kollektives Erlebnis sein – aber nicht nur ein lukullisches, sondern vielmehr ein geschmackvolles und schmackhaftes Get-together.

Miss-Violets-Supperclub

Miss-Violets-Supperclub

Die Geschichte mit den Supperclubs hat mich neugierig gemacht, und so war ich am Sonntagmittag bei Miss Violet’s Supperclub in der Waldmeisterei, einem relativ neuen, sehr schönen Lokal in der Münchner Barer Straße. Die Gastgeberin war Violet Kiani, ihres Zeichens Lifestyle-Journalistin und Kolumnistin mit Wahlwohnsitz in London, wo die begeisterte Hobby-Köchin verschiedene Restaurants besucht und Küchenchefs in die Töpfe geschaut hat.

Miss-Violets-Supperclub

Miss-Violets-Supperclub

Ihre Recherche-Ergebnisse hat Violet in ihrem Buch „Miss Violet goes London“ (Umschau Verlag) zusammengetragen, einer Art kulinarischem Reiseführer mit ausgewählten Rezepten und Storys aus London. Über den werde ich an anderer Stelle noch schreiben.

Miss Violet goes London

Miss Violet goes London

Als Aperitif gab es in der Waldmeisterei – very british – eine köstliche Bloody Mary: die perfekte Einstimmung für den späten, dreigängigen Sunday Lunch, der uns gemeinsam mit 30 anderen Gästen kredenzt wurde. Anders als im Restaurant saßen wir hier nicht an einem kleinen Tisch für uns alleine, sondern es gesellten sich auch andere trendbewusste Feinschmecker dazu, mit denen man sofort ganz zwanglos ins Gespräch kam.

Miss-Violet-Supperclub

Miss-Violet-Supperclub

Die Vorspeise waren Fishcakes mit Brunnenkresse, man könnte auch sagen: Fischbällchen mit Sauce tartare. Für die Hauptspeise hatte Violet Lammkeule und Brathuhn ausgewählt; als Beilagen Butternut Kürbis, Yorkshire Pudding, Roastpotatoes und Gemüse. Besonders lecker: die Minzsauce und Schnittlauch-Mayo, die zum Fleisch gereicht wurden und es aromatisch optimal ergänzten.

Zum Nachtisch wurde uns noch eine „Eton Mess“ serviert, eine etwas kryptische Beschreibung für ein üppiges Sahnedessert mit frischen Beerenfrüchten. Abendessen musste daher ausfallen.

Miss Violet’s sympathischen Supperclub gibt es übrigens auch noch als Abstecher ins gastronomische Istanbul. Weitere Infos unter missviolet.de.

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Photo By: Bru, Umschau Verlag

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