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The future is now:
Audi Piloted Driving Experience

Elektroantriebe, Car Sharing, selbstfahrende Autos – diese Themen geistern ja immer häufiger durch die Medien. Obwohl manches noch utopisch klingt, ist ein Grossteil der Technologien schon jetzt einsetzbar. Drive Now und Car 2 Go als Carsharing Prinzip oder Tesla als Stellvertreter für elektrogetriebene Fahrzeuge kennt mittlerweile jeder. Aber auch bis dato nicht vorstellbare Innovationen wie Pilotiertes Fahren werden bereits auf unseren Strassen erprobt.

Der Beginn meiner Reise in die Zukunft: das myAudi Sphere am Münchner Flughafen

Der Beginn meiner Reise in die Zukunft: das myAudi Sphere am Münchner Flughafen

Erst vor kurzem hat Audi zwischen Münchner Flughafen und Ingolstadt eine Teststrecke eingerichtet, auf der sich Fahrzeuge, nur von Systemen gesteuert, im ganz normalen Strassenverkehr bewegen. Selbstverständlich ist immer ein Mensch am Steuer, um im Notfall einschreiten zu können. Aber ansonsten wird vom Computer-Chauffeur gefahren, und das konnte ich schon mal für euch testen.

Noch ein Käffchen, dann kann's losgehen!

Noch ein Käffchen, dann kann’s losgehen!

Meine Reise begann am Münchner Airport Center, genauer gesagt am myAudi Sphere. Hier, wo Audi sonst sein Produkt-Portfolio in einem an exklusive Vielflieger Lounges erinnerndem Ambiente vorstellt, sollte die Einweisung stattfinden. Schnell war der Zettel ausgefüllt und auf ging’s zum Testfahrzeug.

Dem Audi A 7 sieht meine seine Fähigkeiten nicht an...

Dem Audi A 7 sieht meine seine Fähigkeiten nicht an…

Ich war schon riesig gespannt, wie solch ein Prototyp aussehen würde. In meiner Vorstellung jedenfalls wie eine Mischung aus ein mit Kabeln und Rechnern vollgestopftes Raumschiff und einem Serienfahrzeug. Weit gefehlt! Weder von außen noch im Innenraum wurden meine Fantasien vom einem Experimental-Fahrzeug bestätigt. Einzig ein kleines Kästchen und ein unter der Frontscheibe laufendes Lichtband unterschieden meinen Audi A7 von der Serie.

James Bond lässt grüßen - das Schaltkästchen als Indiz, dass dieses Auto nicht ganz "normal" ist...

James Bond lässt grüßen – das Schaltkästchen als Indiz, dass dieses Auto nicht ganz „normal“ ist…

Allerdings war der Kofferraum vollgestopft mit Rechnern und was auch immer. Davon darf ich euch aber kein Bild zeigen. Alles streng geheim! Doch zurück zum eigentlichen Zweck der Testfahrt: Der Wagen musste wie jedes andere Auto erstmal von mir zum Start der Teststrecke gelenkt werden; erst dort konnte der Computer mich von seinen Fahrkünsten überzeugen.

Erstmal muss ich noch selber fahren...

Erstmal muss ich noch selber fahren…

Mit einem kleinen Ton und dem Wechsel der Leuchtband-Farbe von Orange auf Blau zeigte der Audi an, dass er bereit war. Jetzt musste ich nur zwei Knöpfe gleichzeitig am Lenkrad drücken und das Lenkrad bewegte sich wie von Geisterhand Richtung Armaturenbrett. Der Rechner hatte die Steuerung übernommen, was mir auch das Display anzeigte: Die grüne Strecke fährt das Fahrzeug selbst.

Wer fährt jetzt eigentlich? Na, das Auto!

Wer fährt jetzt eigentlich? Na, das Auto!

Ehrlich gesagt fühlte ich mich anfangs etwas unwohl, liest man doch häufiger über tödliche Unfälle wie kürzlich in Amerika bei Konkurrent Tesla. Doch mit der Zeit entspannte ich mich und konnte das Gefahrenwerden geniessen.

Hände weg vom Steuer - aber ja!

Hände weg vom Steuer – aber ja!

Noch ist es verboten, sich mit Handy oder Tablett zu beschäftigen, während das Auto selbst fährt, aber auch da wird sich Audi noch was einfallen lassen. Jack, wie das System unter den Entwicklern genannt wird, fuhr jedenfalls absolut sicher mit rund 130 Stundenkilometern über die Autobahn, setzte den Blinker, überholte wie ein menschlicher Fahrer.

Und, was machst du so beim Autofahren? Brille putzen zum Beispiel!

Und, was machst du so beim Autofahren? Brille putzen zum Beispiel!

Ist das die Zukunft? Wird eine Maschine unsere Fahrzeuge über die Autobahnen der Zukunft jagen? Ich kann diese Frage schon mit einem entschiedenen Ja beantworten. Erstens ist man sicher unterwegs, das System „sieht“ alles und lässt sich auch nicht ablenken.

Achtung, "Jack" hat das Steuer übernommen!

Achtung, „Jack“ hat das Steuer übernommen!

Die beim Autofahren verlorene Zeit kann man sinnvoll mit Lesen oder Schreiben nutzen. Sollten irgendwann alle Autos auf den Strassen dieses oder ein ähnliches System verwenden, können diese miteinander kommunizieren. Damit sollten Unfälle und Staus Richtung null gehen.

Die Ingenieurin Laura erklärt mir die Entwicklung des pilotierten Fahrens

Die Ingenieurin Laura erklärt mir die Entwicklung des pilotierten Fahrens

Wann Audi seinen „Jack“ auf den Markt bringen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Doch das ist sicherlich noch nicht das Ende der Entwicklung. Denn das autonome Fahren mit einem Menschen am Steuer, der kontrollierend eingreifen kann, ist erst Stufe 3 von insgesamt fünf Autonomiestufen. Bei Stufe 4 stellt man beispielsweise sein Auto vor der Haustür ab, und das Assistenzsystem sucht sich selbstständig seinen Parkplatz. Bei Stufe 5 schliesslich gibt man – wie im Taxi – seinen Zielort an und wird dann vom Computer-Chauffeur dorthin kutschiert.

Die Entwicklung des pilotierten Fahrens ist steht erst noch am Anfang...

Die Entwicklung des pilotierten Fahrens ist steht erst noch am Anfang…

Ihr seht, die derzeit arg gebeutelte Autoindustrie ist noch nicht am Ende und hat sicher das eine oder andere Ass im Ärmel. Das hochautomatisierte Fahren, wie ich es erlebt habe, ist jedenfalls ein Spitzenargument für einen Neuwagenkauf. Und Audi ist hier ganz vorne mit dabei. Ich fand meinen Blick in die Zukunft großartig und bin gespannt, welche Innovationen noch auf uns warten in den nächsten Jahrzehnten.

Tolle Erfahrung, das Piloted Driving!

Tolle Erfahrung, das Piloted Driving!

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