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Bonbon-Kurs in der Bonbonmanufaktur München

Standen wir als Kinder nicht alle mit glänzenden Augen vor den Auslagen der Geschäfte mit Zuckerstangen und Gläsern voller bunter Bonbons? Wenn wir auch nicht unbedingt die Mär von der Elfenfabrik glaubten, war es doch unvorstellbar, wie diese bunten Köstlichkeiten hergestellt wurden…

Kindheitsträume: Süßigkeiten!

Kindheitsträume: Süßigkeiten!

Das Geheimnis ist natürlich längst gelüftet, und ich hatte kürzlich das Vergnügen, selbst Lutscher, Zuckerbrezeln und Bonbons herzustellen – in der Bonbonmanufaktur München von Marius Nortmann, der eigentlich Architekt ist, aber seiner süßen Leidenschaft gefolgt ist.

Ich muss selbst ran an den Herd!

Ich muss selbst ran an den Teig – unter der Aufsicht von Axel und Marius…

Der süße Anfang ganz einfach: Man kocht zwei Kilo Zucker mit einem halben Liter Wasser auf, fügt ab 130 Grad noch zwei Löffel Glucose zu und wartet bis die perfekte Temperatur von 150 Grad erreicht ist.

Der Bonbon-Teig muss 150 Grad haben

Der Bonbon-Teig muss 150 Grad haben

Dann muss es schnell gehen: Der flüssige Zuckersirup wird auf eine vorbereitete Marmorplatte geleert, dann die Geschmacksstoffe – alles bio übrigens -, etwas Zitronensäure sowie die Farbe zugefügt, und los geht die Kneterei. Die noch heiße Masse wird in mehrere Stränge geteilt und schließlich an einem Haken geschlagen.

Der heiße Teig muss erstmal ordentlich geschlagen werden

Der heiße Teig muss erstmal ordentlich geknetet werden!

Der Strang wird dabei immer wieder über den Haken geworfen, gedreht, nach unten gezogen und erneut über den Haken gelegt. Immer und immer wieder. Ganz schön anstrengend! Ich kam ziemlich ins Schwitzen, zumal ich die diese Prozedur bei 30 Grad Außentemperatur machen musste, zusätzlich angeheizt durch die noch immer heiße Zuckermasse. Aber dadurch werden kleinste Sauerstoffbläschen in die Masse eingeschlossen, was wichtig für den Geschmack ist.

Marius ist natürlich längst geübter Bonbon-Teig-Schlager

Marius ist natürlich längst geübter Bonbon-Teig-Schlager

Apropos Geschmack: Meine Lieblingssorte ist Cola-Chili und Kokos, aber ich wollte natürlich was Neues ausprobieren. Die Hitze und der Anspruch, etwas Bayerisches machen zu wollen, ließen mich einen beliebten Durstlöscher probieren – den Russen, also Weißbier mit Zitronenlimonade. Herkömmliche Bier-Bonbons hat Marius eh schon im Sortiment.

Lecker: Bonbons mit Bier-Geschmack

Lecker: Bonbons mit Bier-Geschmack

Die weiß-blaue Farbkombination gelang mir hervorragend, aber vom Geschmack ist mir das Original lieber 🙂 Wie auch immer: Jetzt sollte ich erstmal Lollis machen. Zuerst eine dünne Wurst von der Masse schneiden und drehen, damit das Muster entsteht. Dann auf der Wärmeplatte wälzen, zur Schnecke drehen und mit dem Plätteisen glätten. Holzspiess rein und fertig ist der erste Lolli. Gar nicht so schwer!

Mein erster Lolli - gar nicht so übel, oder?

Mein erster Lolli – gar nicht so übel, oder?

Auch bei den Bonbons werden zunächst dünne Würste gedreht und in die Bonbonpresse damit. Einmal fest nach unten gedrückt und ab aufs Blech zum Aushärten!

So sehen die Bonbons aus, bevor sie ins Glas kommen

So sehen die Bonbons aus, bevor sie ins Glas kommen

Nach einigen Minuten kann man das Blech schütteln, der Profi nennt das Schlagen, und schon purzeln die fertigen Bonbons auf die Unterlage. Jetzt nur nur noch die kleinen Köstlichkeiten in Gläser füllen, fertig!

Meine ersten selbstgemachten Bonbons!

Meine ersten selbstgemachten Bonbons!

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte unbedingt auf der Homepage der Münchner Bonbonmanufaktur nachschauen, denn Marius und sein Team bieten immer wieder Bonbon-Kurse an.

Die Wahl der Qual: das Sortiment in der Bonbon-Manfufaktur

Die Wahl der Qual: das Sortiment in der Bonbon-Manfufaktur

Ansonsten kann ich euch nur empfehlen, mal in der Manufaktur in der Kaufingertor Passage vorbeizuschauen und euch durch das leckere Sortiment zu probieren. Da lebt das Kind im Manne wieder auf…

Meine ersten selbstgemachten Russ'n-Bonbons

Meine ersten selbstgemachten Russ’n-Bonbons

Verratet mir, welche Süßigkeiten ihr mit eurer Kindheit verbindet und gewinnt ein Glas meiner selbst gemachten Russ’n-Bonbons oder Lollis. 

Lust auf einen Lutscher?

Lust auf einen Lutscher?

Bonbon Manufaktur München, Kaufinger Straße 9, Ecke Fürstenfelder Straße, 80331 München, T. 089/25546555.

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1 Discussion on “Bonbon-Kurs in der Bonbonmanufaktur München”
  • Damit wir mal beim Thema bleiben: Ich verbinde mit meiner Kindheit diese rot-weißen Erdbeer-Sahne-Campino-Bonbons von Storck.. oder aber diese kleinen Kirsch-Lollis, von denen man immer einen im Getränkemarkt bekommen hat! 😀

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